Das Beste kommt zum Schluss

Die Fahrer der Deutschen Historischen Motorradmeisterschaft beenden ihre Saisonläufe am Nürburgring

Jan Wellem ist die Abkürzung für Johann Wilhelm von Pfalz-Neuburg, der von 1658-1716 Kurfürst der Pfalz war. Im Sprachgebrauch wurde der Kurfürst Jan Wellem genannt.

Am Wochenende vom 08.-11.09.2011 veranstaltete der Düsseldorfer Automobil- und Motor-sportclub 05 e.V., das Eifelrennen um den Jan-Wellem-Pokal. Eine Veranstaltung, in der neben den vielen Rennserien des Automobilsports auch die Deutsche Historische Motorradmeisterschaft teilnahm.

Neben historischen Tourenwagen, Formelfahrzeugen, Formel 1 Fahrzeugen, Vorkriegsfahrzeugen und den verschiedenen Sonderläufe, haben rund 166 Fahrer der Deutschen Historischen Motorradmeisterschaft an der Veranstaltung teilgenommen.

Der Zeitplan war an diesem Wochenende voll, da rund 1.000 Teilnehmer  auf zwei, drei und vier Räder, an diesem Wochenende auf dem Nürburgring, ihrem Motorsporthobby nachkommen wollten. Bereits am Donnerstag war das Fahrerlager „knacke voll“, so dass

kaum noch ein Fahrzeug Platz fand. Dies förderte allerdings das Gemeinschaftgefühl und jeder rückte zusammen, so dass am Ende jeder einen Platz für sein Renngefährt fand.







Während dem gesamten Wochenende fand ein sehr umfangreiches und abwechslungsreiches Programm statt, in dem jegliche Form von Motorsport dem Zuschauer präsentiert wurde.
Die Fahrer der DHM- Fahrer haben ihre beiden letzten Wertungsläufe zur Deutschen Historischen Motorradmeisterschaft ausgetragen.

Leider hat es der Wettergott nicht sehr gut gemeint. Bei dem gesamten Pflichttraining am Freitagvormittag regnete es, was  bei den Fahrern höchste Konzentration erforderte.

Ganz anders war es am Samstag. Nach einem dichten Nebel früh morgens, entwickelte sich der Tag zu einem herrlichen Spätsommertag mit Temperaturen um 25°C, so dass man mit dem Motorrad wunderbar den Nürburgring genießen konnte. Auch der Sonntagvormittag bei angenehmen Temperaturen um 18°C ließ die Herzen aller Solofahrer höher schlagen. Leider konnten dies die Gespannfahrer nicht genießen. Diese mussten am Nachmittag, nachdem der Wettergott die Schleussen öffnete, im strömenden Regen um Meisterschaftspunkte kämpfen. Der Nürburgring ist halt für das wechselnde Eifelwetter bekannt.

Gesamtsieger und Gewinner des Jan-Wellem-Pokals unter den Motorrädern wurde das Gespann von Erich Fritz aus Walldorf mit seinem Beifahrer Lothar Zeh aus Hockenheim auf einer BMW R 50/2 aus dem Jahre 1969. Mit einer Rundenzeit von 3:26 min umrundeten sie den Grand Prix Kurs und hatten dabei nur 3,60 Strafpunkte eingefahren. Die Sieger erhielten außer einem riesigen Pokal auch eine Uhr der Marke Elysee, sowie einer Reiterstandbild des Jan Wellem, das sich auch auf Düsseldorfs Marktplatz befindet.

Insgesamt war der Jan Wellem Pokal  auch für die DHM eine sehr erfolgreiche Veranstaltung und ein würdiger Abschluss für die Deutsche Historische Motorradmeisterschaft 2011. Text: Stephan Otto
Bilder: Dennis Witschel


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